Indianische Weisheiten

Indianische Weisheiten und Überlieferungen Zitate von großen Indianerhäuptlingen & ihre Volksweisheiten

"Wir haben gegen den weißen Mann gekämpft, aber nie, weil es uns Freude bereitet hat."
- Zitat Satank, Häuptling der Kiowa

"Was ist das Leben? Es ist das Funkeln eines Glühwürmchens in der Nacht. Es ist der Atem eines Bisons im Winter. Es ist der kleine Schatten, der in den Gräsern wandert und sich bei Sonnenuntergang verliert."
- Ein Sprichwort der Pueblo-Indianer

"Wie sie eifern, um ein freies Volk zu versklaven, und es Religion nennen, überschreitet meine Vorstellungskraft."
- William Apess, Pequot, Im Jahre 1836

"Du kannst den Regenbogen nicht haben, wenn es nicht irgendwo regnet. Tötet nicht die Bäume, macht nicht das Wasser unserer Flüsse trübe. "
- Weiteres Sprichwort der Pueblo-Indianer

"Wo immer der Weiße Mann die Erde berührt hat, ist sie wund."
- Zitat eines unbekannten Indianers

"Weißt du, dass Bäume reden? Ja, sie reden. Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst. Aber die weißen Menschen hören nicht zu. Sie haben es nie der Mühe wert gefunden, uns Indianer anzuhören, und ich fürchte, sie werden auch auf die anderen Stimmen in der Natur nicht hören.
Ich selbst habe viel von den Bäumen erfahren: Manchmal etwas über das Wetter, manchmal über Tiere, manchmal über den Großen Geist."
- Tatanga Mani

"Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann."
- Weisheit der Cree-Indianer

»Hört mich, meine Häuptlinge, ich bin müde. Mein Herz ist krank und traurig. Vom jetzigen Stand der Sonne an will ich nie mehr kämpfen.«
- Zitat von Joseph dem Häuptling der Nez Percé (der Kapitulation im Jahre 1877)
 
Indianische Weisheiten
Indianer sind die Ureinwohner Amerikas. Niemand weiß woher der Begriff "Indianer" eigentlich stammt, denn den Begriff "Indianer" - so wie wir ihn kennen - gibt es eigentlich gar nicht. Viele Menschen glauben, daß der Begriff "Indianer" durch den damaligen Irrtum von Kolumbus entstanden ist. Als Kolumbus damals Amerika entdeckte glaubte er, daß er in Indien wäre und nannte die Bewohner aus diesem Grund "una gentre en dio". Übersetzt heißt das: Ein Volk in Gott. Weil die Bewohner sehr gläubig waren. Aus "en dio" wurde später im spanischem Gebrauch das Wort "Indio". In England nannte man sie dann "Indians", was in Deutschland dann mit "Indianer" übersetzt wurde. Aber bewiesen ist diese Theorie nicht.

Indianer wurden auch noch oft "Rothaut" genannt. Auch über die Herkunft dieses Wortes ist man sich nicht ganz einig. Die Hautfarbe der Indianer war eher bräunlich, aber sie malten sich bei besonderen Zeremonien gerne mit roter Farbe an. Vieleicht stammt dieses Wort daher. Aber wie auch immer dieser Begriff "Rothaut" entstanden ist, damals galt es als Schimpfwort den Indianern gegenüber. Auch heute noch wird dieser Begriff als Menschenverachtend angesehen. Die Indianer bezeichneten sich selbst gerne als "Native Americans", was soviel bedeutet wie "Amerikanischer Ureinwohner".

Es gab damals hunderte verschiedener Indianerstämme und Völker. Jeder Stamm hatte seine eigene Kultur und seine eigene Sprache. Auch lebte jedes Volk nach seinen eigenen Indianischen Weisheiten. Was versteht man eigentlich unter dem Begriff Weisheit? Indianische Weisheit bedeutet, daß der Indianer der diverse Indianische Weisheiten ausgesprochen hat als sehr klug galt und über eine Menge Lebensehrfahrung verfügte. Deshalb kamen die meisten Indianischen Weisheiten von dem Häuptling des Stammes oder aber auch von dem Medizinmann, der auch als sehr klug galt. Der Indianer versuchte dem sogenannten "Weißen Mann" seine indianischen Weisheiten näherzubringen und ihm damit klarzumachen, daß er die Natur mehr achten sollte und jedem Lebewesen mit Respekt gegenüber treten sollte. Indianer glaubten nämlich damals das ihr Gott, der "Große Geist", sie beauftragt habe auf die Natur zu achten und jedem Lebewesen mit Respekt gegenüber zu treten.

Auch heute noch sind Indianische Weisheiten sehr populär und gefragt.