Gedichte zur Geburt


Es gibt wohl kaum etwas, was ein junges Paar glücklicher machen könnte als ein gemeinsames Baby. Doch mit dem Nachwuchs sind auch allerlei Turbulenzen in Partnerschaft, Freundeskreis und Familie verbunden, so dass viele Mütter in den ersten Wochen nach der Geburt sogar dazu neigen, depressive Grundtendenzen zu zeigen. Da ein Kind zugleich etwas wunderschönes, aber auch angsteinflößendes ist, kann es den jungen Eltern helfen, während dieser Zeit Gedichte zur Geburt zu verfassen.

Beginnen kann man seinen Gedichtband mit dem Tag, an dem die Wehen einsetzen.
Besonders werdende Väter leiden hier mehr, als sie zugeben möchte, da sie ihre Angebetete in Schmerzen liegen sehen müssen und ihr nicht helfen können. Diese Verzweiflung kann man, vor allem, wenn man von den Ärzten aus dem Zimmer geschickt wird, auf Papier bringen und so ein wenig den Druck von der eigenen Seele nehmen. Auch werdende Mütter können in einer Pause zwischen den Wehen zum Stift greifen und Gedichte zur Geburt verfassen, um dem Nachwuchs nachher zeigen zu können, wie man sich gefühlt hat, kurz bevor Sohn oder Tochter zur Welt kamen.

Besonders schöne Gedichte zur Geburt produziert natürlich die Freude, wenn alles gut gegangen ist und man gemeinsam als junge Familie das Krankenhaus verlassen kann.
In späteren Jahren wird sich der Nachwuchs freuen, solche schönen Gedichte zur Geburt über sich selbst lesen zu können. Nach der anfänglichen Freude gehen viele Paare dazu über, Angst zu verspüren. Sie fürchten sich davor, der Aufgabe nicht gewachsen zu sein und beginnen, an ihrer eigenen Courage zu zweifeln. In solchen Momenten kann es sehr hilfreich sein, wenn jeder seine eigenen Gedichte zur Geburt verfasst und diese anschließend untereinander ausgetauscht werden. So lernt man ohne viele Worte die Ängste des anderen kennen und kann sich gegenseitig helfen und unterstützen. Das Teilen von Gefühlen und besonders von Ängsten schweißt zwei Menschen fast mehr zusammen, als alles andere auf der Welt.
Wenn auch diese Krise überstanden ist, kann man die Gedichte zur Geburt fortführen, wobei diese sich dann Schritt für Schritt in Gedichte über das Heranwachsen verwandeln werden.
So ist der fertige Gedichtband dann nicht mehr nur ein Seelentröster, sondern auch eine liebevolle Chronik über die ersten Wochen und Monate mit dem gemeinsamen Kind.

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