Abschiedsgrüße

Bahnhöfe, Flughäfen, Schiffshäfen, die Schuleingangstür oder auch nur die Haustür. Überall kennen wir Orte, wo man sich von seinen Angehörigen, Freunden, Bekannten oder Kollegen verabschiedet und jeder Abschied fällt immer wieder schwer.

Und wie manche die Zähne zusammen beißen, um ja nicht zu zeigen, wie man sich gerade in dem Moment fühlt. Warum fällt es einem nur so unendlich schwer, seine Gefühle zu zeigen und auch mal Tränen zu vergießen, weil man so traurig ist. Es ist so ein schöner und doch für manch einen ein peinlicher Moment, wenn sich alle nochmals versammeln und jeder seine Wünsche und Abschiedgrüße vorbringt.

Welche Gedanken gehen einem dann durch den Kopf. Sind diese Abschiedsgrüße wohl für immer oder werden wir die Personen irgendwann einmal wieder sehen? Nicht jeder Abschiedgruß muss mit Tränen begleitet sein, denn wir machen es uns allen nur unnötig schwer. Was hält uns davon ab, dem Scheidenden eine paar liebe und nette Worte mit auf den Weg zu geben. Und dazu vielleicht noch ein kleines Abschiedsgeschenk, was erst später zu öffnen ist. Es macht schon etwas Mühe, bei einem Abschied gerade die richtigen Abschiedsworte zu finden, an die man sich gern erinnert.

Eine Mutter, die sich von ihrem erwachsenen Kind verabschiedet, findet völlig andere Abschiedsworte, als der Freund oder der Lehrer. Wie verabschiedet sich wohl ein junger Mann oder eine junge Frau von der ersten Liebe, um sich beruflich weiter zu orientieren oder vielleicht ins Ausland zu gehen. Was für Worte werden da gewechselt, um den Abschiedsschmerz zu lindern und diese unendliche Trauer zu bekämpfen? Nicht jeder Abschied muss ja unbedingt schmerzlich sein, manch einer ist froh, endlich die Türen hinter sich zu schließen und neue Türen und Tore für sich zu öffnen. Abschiedswörter können doch auch einmal in völlig anderer Form gesagt werden und das dürfte kein Problem sein, wenn es sich um einen kurzfristigen Abschied mit baldiger Wiederkehr handelt.

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